Wie entwickelte sich der Adapplicator?
Die Herausforderung für das 21. Jahrhundert
- Das Problem
Die Spritze mit Nadel ist beim Patienten überaus unbeliebt, viele Behandlungen und Impfungen werden vom Patienten aus Angst nicht wahrgenommen. Die Umsätze vieler Medikamente könnten insgesamt erhöht werden.
- Die Aufgabe
Die Firma E.Braun und der Pharmakologe Dr.med K.-D. Beller haben sich zum Ziel gesetzt, ein Medizinprodukt anbieten zu können, damit Medikamente aus Ampullen nadelfrei in Klinik und Arztpraxis appliziert werden können.
- Die Lösung
Die Entwicklung eines modernes "Medical Device" (Medizinprodukt) für die mucosale und nichtinvasive Wirkstoffapplikation von Injektionslösungen.
Mit diesem System können ab Werk bereits vorgefüllte Ampullen oder selbst gefüllte Ampullen eingesetzt und sofort verwendet werden. Der Adapplicator ist für alle wässrigen Medikamente technisch geeignet, die injiziert werden müssen. Psychische Belastungen und Infektionsrisiken können somit fast völlig ausgeschlossen werden. Die 100% schmerzfreie Application , einfache und sichere Anwendung lassen eine deutlich verbesserte Therapieakzeptanz mit deutlich gesenkten Kosten erwarten
Wozu der Adapplicator?
- Heute hat sich die Erkenntnis durchgesetzt , dass für den therapeutischen Erfolg nicht allein die Wirkstoffdosis maßgebend ist. Vielmehr werden alle Faktoren wirksam, die den Weg des Wirkstoffs von seiner Liberation, über die nachfolgende Absorption, Distribution, Metabolismus bis zur Exkretion bestimmen (LADME-System).
- Mit dem patentierten Adapplicator wird erstmals die sublinguale, bruccale, nasale, und topische Applikation von Injektionslösungen "nadelfrei" möglich.
- Aus jeder Ampulle läßt sich ein Mundspray, Nasenspray Rachenspray. Hautspray oder Wundspray herstellen. Hierbei wird der Ampulleninhalt mit dem Adapplicator feinst zerstäubt und hocheffektiv auf die Schleimhaut oder Haut aufgebracht. Damit sind optimale Resorptionsbedingungen geschaffen
- Die Definierte Spreitung des gelösten Arzneistoffes über die gut vaskularisierte Absorption bei definiertem Volumen und vorgegebener Kontaktzeit wird mit dem Adapplicator erstmals möglich.